PAUL SCHROEDER Stückgutfrachter (Tramp – weltweit)

Im Sommer 1972 ging ich auf die „Paul Schröder“.
Trampschiffahrt muss man mögen, denn wie heißt es so schön, keiner weiß wo wir Morgen hinsegeln. Wir segelten zuerst einmal über den großen Teich in die Karibik nach Port of Spain. Ich weiß noch genau, es war meine erste Reise als Matrose. Warum muss man eigentlich immer so viel ausgeben? Wenn man doch schon Matrose ist? Von Port of Spain ging es in´s Amazonas Delta, Edelhölzer laden für Frankreich. Bevor wir Brasilien verliessen haben wir noch ein Fussballspiel absolviert, natürlich gegen Brasilianer, auf einem Platz im Dschungel der total mit Sägemehl abgestreut war. Erstens haben wir verloren, zweitens sahen wir aus wie die Schweine. Von La Rochelle aus fuhren wir wieder in die Karibik und klapperten dort ein paar Inseln ab. Das ist mir aber irgendwie nicht so gut bekommen und ich musste in Tampa ins Krankenhaus und wurde von dort aus nach Hamburg geflogen. Sehr schade, wäre noch gerne länger auf dem Dampfer geblieben.

Super Crew, grüße euch alle, wo ihr auch sein mögt; Andreas, Koch Schötteldreier, Ing.-Assi. Lapp, Bootsmann Putz und den Leichtmatrosen Gerd Neumann.

Hapag-Lloyd will CO²- Ausstoß mit Biotreibstoff senkemn.

"SEEFAHRT!"
Von Knochenbrechern, rosa Delphinen und wilden Weibern

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Hapag-Lloyd will CO²- Ausstoß mit Biotreibstoff senken!

03.Februar 2020
Die Reederei Hapag-Lloyd will die CO²-Emissionen im Schiffsbetrieb weiter reduzieren und testet dafür aktuell einen neuen Biotreibstoff.

In Rotterdam wurde das Containerschiff "Montreal Express" (4400 TEU) mit dem umweltfreundlichen "B20" -Treibstoff betankt. Dieser besteht zu 80 Prozent aus schwefelarmen Brennstoff und zu 20 Prozent aus einem Biokraftstoff auf Basis von Altspeiseölen und -fetten, die zuvor in der Gastronomie verwendet wurden. Im Vergleich zu herkömmlichen Treibstoffen werden durch den Biokraftstoff bis zu 90 Prozent weniger CO² -Emissionen ausgestoßen, so Hapag-Lloyd.

"Bis Ende dieses Jahres wollen wir unsere spezifischen CO² - Emissionen im Vergleich zum Referenzjahr 2008 um 50 Prozent gesenkt haben", erklärt Jörg Erdmann, Senior Director Sustainability Management bei Hapag-Lloyd.
Biokraftstoffe wie "B20" können uns helfen, dieses Ziel zu erreichen. Denn der Treibstoff ist nicht nur schwefelarm, sondern stößt bei der Verbrennung auch weniger klimaschädliches CO" aus."

Den Testlauf mit der "Montreal Express" , die im St. Lawrence Coordinated Service 2 (AT2) zwischen Europa und Kanada fährt, möchte Hapag-Lloyd nutzen, um Erfahrungen und Informationen über die Eigenschaften des Treibstoffs in der Praxis zu sammeln. "Wir prüfen, ob der Anteil an Biokraftstoff keine nachteiligen Effekte auf das Material und die Brennstoffaufbereitung an Bord des Schiffes hat. Sollte der Test erfolgreich verlaufen, könnten künftig weitere Schiffe aus der Hapag-Lloyd Flotte mit dem "B20"- Treibstoff fahren", ergänzt Jan Christensen, Senior Director Purchasing & Supply bei Hapag-Lloyd.

03. Februar 2020 Schiff und Hafen Maritim 4.0
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